26.11.2015

Verleihung des Hans-Walz-Förderpreises für Arbeiten zur Homöopathiegeschichte

27. November 2015
Am 27. November 2015 verleiht das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung den Hans-Walz-Förderpreis. Der Hans-Walz-Förderpreis für Arbeiten zur Homöopathiegeschichte wird seit 2003 international ausgelobt. Er dient dem Ziel, die Forschung zur Homöopathiegeschichte außerhalb des Instituts für Geschichte der Medizin zu fördern und herausragende Arbeiten auf diesem Gebiet zu würdigen.

Der Preis wird dieses Jahr an Jethro Hernandez Berrones (* 1978 Mexico City) verliehen. Er ist Assistant Professor an der Southwestern University in Georgetown, Texas. 2003 erwarb er zunächst einen Bachelor of Sciences in Biologie an der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM) in Mexico City; an der gleichen Universität folgte dann ein Master in Philosophy of Science. An der University of California, San Francisco, schloss er das Studium der "History of Health Sciences" mit der vorliegenden Dissertation (Ph.D.) ab. Die prämierte Arbeit mit dem Titel "Medicine in Revolution: Homeopathy and the Regulation of the Medical Profession in Mexico, 1853-1942" wurde dort von Prof. Dr. Dorothy Porter betreut.
 
Finanziert wird der Preis aus Mitteln der Hans-Walz-Stiftung, die seit 1985 als unselbständige Stiftung unter dem Dach der Robert Bosch Stiftung geführt wird. Hans Walz (1883-1974) war enger Mitarbeiter von Robert Bosch d. Ä. und langjähriger Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH sowie Aufsichtsratsmitglied der Stuttgarter Homöopathischen Krankenhaus GmbH. Er hat sich zeitlebens beruflich und persönlich für die Homöopathie eingesetzt.

Das 1980 eingerichtete Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung (IGM) mit Sitz in Stuttgart ist das einzige außeruniversitäre medizinhistorische Forschungsinstitut in Deutschland. Forschungsschwerpunkte sind die Sozialgeschichte der Medizin und die Geschichte der Homöopathie. Zum IGM gehören eine Forschungsbibliothek mit mehr als 50.000 Bänden, ein Homöopathiearchiv, das u.a. den Nachlass von Samuel Hahnemann sowie die Überlieferung internationaler und nationaler Organisationen von Homöopathen aufbewahrt.

Für Presserückfragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Dinges, Tel. 0711/46084-167.
 
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In Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung veröffentlicht der KVC Verlag in dieser Reihe Quellen und Studien zur Homöopathie-Geschichte. [mehr]
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