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Tanzen reduziert Sturzgefahr im Alter

Darf ich bitten? Senioren sollten öfter mal ein Tänzchen wagen
Trittunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen und verminderte Beweglichkeit führen im Alter zu einem erhöhten Sturzrisiko, oft endend in einem Oberschenkelhalsbruch oder einer Hüftfraktur, die mit zunehmenden Alter verheerende Konsequenzen für den betroffenen Menschen haben können.

Moderate, regelmäßig durchgeführte Bewegungstherapien unter Anleitung können jedoch die motorischen Fähigkeiten und Balance von Senioren ein wenig verbessern und das Sturzrisiko mindern. Oftmals ist das Problem nicht nur die altersbedingte Gebrechlichkeit, sondern auch eine Krankheit wie Morbus Parkinson, bei der Bewegungstherapien ebenfalls die Situation der betroffenen Patienten verbessern können.

   Parkinson ist eine ernstzunehmende Alterserkrankung und eine der
   häufigsten neurologischen Erkrankungen der westlichen Welt. Parkinson ist
   gekennzeichnet durch krankhafte Veränderungen eines bestimmten
   Bereiches im Gehirn: der Substantia nigra. Die konventionelle Therapie ist
   unverzichtbar. Mit Verfahren der Komplementärmedizin kann man aber die
   allgemeine Gesundheit stabilisieren, die Lebensqualität verbessern und die
   nebenwirkungsreichen Medikamente reduzieren. Was tun bei Parkinson stellt
   einige Selbsthilfemaßnahmen und ein homöopathisch-anthroposophisches
   Therapieschema vor, die eine Chance für ein länger selbstbestimmtes Leben
   mit der Erkrankung bieten.


   KVC Verlag, 2009
   ISBN 978-3-933351-85-2
   118 Seiten
   4,90 EUR

Im Rahmen einer systematischen Übersichtsarbeit werteten Wissenschaftler nun die Ergebnisse kontrollierter Studien aus, die sich mit dem Effekt regelmäßigen Tanzens auf das Sturzrisiko älterer Patienten beschäftigen. Aus 123 aufgefundenen Studien wurden sieben in die Analyse einbezogen, in denen verschiedene Tanzstile, hauptsächlich Volks- und Gesellschaftstänze sowie Aerobictanz unter Einbeziehung von Patienten über 60 Jahren untersucht wurden.

Das Fazit der Wissenschaftler
Wirklich vergleichbar sind die Studien wegen zum Teil stark differierender Faktoren wie der Einbeziehung verschiedener Tanzstile zwar nicht, jedoch zeigten alle Studien, dass regelmäßiges Tanzen das Gleichgewicht, die Gangsicherheit, Muskelkraft und Beweglichkeit von Senioren verbessert und somit die Wahrscheinlichkeit eines Sturzes mindert. Die Wahl des Tanzstils jedoch spielt für den Erfolg keine große Rolle, wichtig ist, dass der Betroffene Gefallen daran findet, denn eine kontinuierliche Ausübung über einen nicht definierten Zeitraum ist wichtig, um eine Verbesserung zu erzielen.

Tipp
Auch Bewegungstherapien wie Tai Chi, Qi Gong und Yoga können Senioren in ihrer alltäglichen Beweglichkeit sicherer machen und somit Stürze verhindern.

Rita Keller, führende Vertreterin des Iyengar-Yogas in Deutschland, hat sieben einfache Übungen als Basisprogramm speziell für Einsteiger auch ohne Vor-
kenntnisse zusammengestellt. Alle Übungen werden detailliert in Wort und
Bild beschrieben. Zahlreiche Varianten und Hilfestellungen ermöglichen eine Durchführung sogar bei bestehenden Vorerkrankungen, sodass sich der
Ratgeber Aufrecht, heiter und gelassen – "Yoga kennt kein Alter" auch für Menschen ab der Lebensmitte eignet.


KVC Verlag, 2013
ISBN 978-3-945150-26-9
141 Seiten
10,50 EUR

Ebenfalls erhältlich: Die DVD "zum Mitüben" für alle, die die sieben Yoga-
übungen mit einem Film vertiefen oder zusätzliche erlernen möchten.

Wem dies zu exotisch erscheint, der kann sich stattdessen für seniorengerechte Gymnastik entscheiden – die Hauptsache ist, Bewegung ins Leben zu bringen.

   Bebilderte Anleitungen für 60 Gymnastikübungen für über 60-Jährige, die
   schnell erlernbar sind und ohne Aufwand zu Hause durchgeführt werden
   können (viele davon im Sitzen) finden Sie in Gymnastik für Senioren.
   Die Übungen wurden gezielt für ältere und alte Menschen entwickelt und
   können individuell bis ins hohe Alter angepasst werden. Wer sie täglich
   nur 10 bis 15 Minuten macht, kann damit effektiv für mehr Beweglichkeit,
   Sicherheit und Schmerzfreiheit sorgen – ob alleine, zu zweit oder in der
   Gruppe. Geben Sie sich einen Ruck und nehmen Sie sich etwas Zeit für Ihre
   Gesundheit. Ihr Körper wird es Ihnen danken.



   KVC Verlag, 2011
   ISBN 978-3-945150-12-2
   90 Seiten
   9,50 EUR
 
Literatur
  1. Fernández-Argüelles EL, Rodríguez-Mansilla J, Antunez LE, Garrido-Ardila EM, Muñoz RP. Effects of dancing on the risk of falling related factors of healthy older adults: a systematic review. Arch Gerontol Geriatr 2015; 60(1): 1-8 > Abstract
 
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Daniela Hacke, M.A.
Fachbereich Informationsbeschaffung und Wissensmanagement
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