03.11.2014

Presseschau 10/2014

Medienberichte zur Komplementärmedizin aus dem Monat Oktober
Presseartikel zur Komplementärmedizin aus dem Monat Oktober.

  • Tagblatt, 11.10.2014: Anschub für die Komplementärmedizin
    Es tut sich etwas in der Schweiz: Nachdem vor Kurzem vier Verfahren der komplementären Medizin der konventionellen Medizin gleichgestellt wurden (wir berichteten), stellt die Schweizer Nationalrätin Edith Graf-Litscher nun Pläne für ein Kompetenznetzwerk im Thurgau vor, das Therapeuten, Kliniken und Heilmittelhersteller umfassen könnte.
     
  • WDR, 20.10.2014: Immer mehr Patienten in Deutschland verlassen sich auf Homöopathie
    Die Nachfrage nach Homöopathika ist weiter gewachsen – zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Allensbacher Institutes. Neben dem Deutschen Ärzteblatt und der ÄrzteZeitung berichtete u.a. auch der WDR darüber. In dessen Audiobeitrag kommen Dr. Steffen de Sombre vom Institut für Demoskopie Allensbach, Dr. Barbara Steinhoff und Wolfgang Reinert vom Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller für unterschiedliche Einschätzungen zu Wort. Vergleiche auch unsere Meldung zum Thema.
     
  • apotheke adhoc, 23.10.2014: BSG: Homöopathie muss Evidenz nachweisen
    Die Ausnahmeliste des G-BA benennt rezeptfreie Arzneimittel, deren Kosten von den Krankenkassen übernommen werden können. Damit ein Mittel auf diese Liste aufgenommen werden kann, muss es bei der Behandlung schwerwiegender Erkrankungen als Therapiestandard gelten. Für die homöopathischen Präparate Vertigoheel zur Behandlung von verschiedenen Schwindelzuständen und Zeel zur Behandlung von rheumatischen Gelenkbeschwerden lehnte der G-BA eine Aufnahme ab. Die nachfolgende Klage des Herstellers wurde nun vom Bundessozialgericht abgewiesen. Für weiterführende Informationen siehe auch die Meldung "Homöopathie-Hersteller fühlen sich diskriminiert".
     
  • Tagesspiegel, 27.10.2014: Therapie für die Seele
    Was sind eigentlich Placebo-Effekte? Und warum verbinden viele Menschen damit häufig noch etwas Negatives? Der Tagesspiegel befragt Prof. Andreas Michalsen. Dabei hebt der Vorstandsvorsitzende der Carstens-Stiftung hervor, wie sich die Komplementärmedizin unspezifische Effekte, wie er sie nennt, zunutze machen kann.
     
  • Stern, 31.10.2014: Homöopathen wollen mit Kügelchen Ebola stoppen
    Laut Artikel habe das amerikanische National Center for Homeopathy Ende Oktober eine Mitteilung auf seiner Internetseite veröffentlicht, in der es hieß: "Homöopathen weltweit haben ihre Anstrengungen aufgeboten, in die betroffenen Länder gelangen zu können, um an Ebola Erkrankte medizinisch zu behandeln." Dies rufe bei der gemeinnützigen Organisation Sense About Science Kritik hervor.
 
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Michèl Gehrke, M.A.
Michèl Gehrke, M.A.
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