Meditationseffekte bilden sich im Hirn ab

Achtsamkeitsmeditation
Achtsamkeits-basierte Meditationstechniken werden unter anderem erfolgreich eingesetzt, um Stress abzubauen und die eigene psychische Belastbarkeit zu steigern. Die Veränderungen sind sogar im Gehirn nachweisbar. Das haben deutsche und amerikanische Wissensschaftler in einer Studie an 16 freiwillig Meditierenden gezeigt, die mit 17 Kontrollpatienten verglichen wurden. Ihren Daten zufolge stieg bei den Meditierenden die Konzentration der grauen Gehirnmasse in einer kleinen Gehirnregion des linken Hippocampus, die eine große Rolle bei der Verarbeitung von Gefühlen spielt. Außerdem zeigen sich in verschiedenen anderen Hirnregionen substanzielle Veränderungen, die bei Lernprozessen, Gedächnisleistung und Selbstwahrnehmungen involviert sind.

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Literatur
  1. Hölzel BK, Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density. Psychiatry Res, 2011, 191(1):36-43. > Abstract
 
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Rainer Lüdtke
Dipl.-Stat. Rainer Lüdtke
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