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Joghurt und Co. als natürliche Blutdrucksenker

Regelmäßiger Probiotika-Konsum ist gut für Bluthochdruckpatienten
Probiotika, lebende Mikroorganismen, wie sie z.B. in manchen Sauermilch- oder fermentierten Milchprodukten enthalten sind, sollen nicht nur gut für Darm und Immunsystem sein, sondern laut aktueller Erkenntnisse auch zur Herzgesundheit beitragen.

Im Rahmen einer systematischen Übersichtsarbeit inklusive Meta-Analyse wurden mehrere randomisierte Studien ausgewertet. Dabei stellte sich heraus, dass durch den Verzehr probiotikahaltiger Lebensmittel der systolische Blutdruck im Mittel um 3,56 mmHG und der diastolische Blutdruck um 2,38 mmHg gesenkt werden konnte. Besonders Patienten mit höheren Blutdruckwerten größer als 135/85 mmHg profitierten von der blutdrucksenkenden Wirkung der Probiotika.

Wie so oft spielt auch hier der regelmäßige Verzehr der gesundheitsfördernden Lebensmittel, und dies auf längere Zeit, eine wichtige Rolle. Erst ab der achten Woche ist eine bedeutende Blutdrucksenkung zu beobachten. Enthielten die Lebensmittel mehr als eine Bakterien-Kultur, war der Effekt der Blutdrucksenkung sogar noch stärker.

Einschätzung:
Im Rahmen einer ganzheitlichen Therapie für Bluthochdruckpatienten, die beispielsweise regelmäßige Bewegung, eine mediterrane Ernährung und Entspannungstraining enthalten könnte, kann der tägliche Verzehr probiotischer Lebensmittel unterstützend wirken. Wichtig ist, darauf zu achten, dass eine tägliche Dosis von mindestens 1011 sog. koloniebildenden Einheiten nötig ist, um eine Blutdrucksenkung zu erzielen.

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Literatur
  1. Khalesi S, Sun J, Buys, N, Jayasinghe R. Effect of probiotics on blood pressure. A systematic review and meta-analysis of randomized, controlled trials. Hypertension 2014; 64, epub ahead of print > Abstract
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Daniela Hacke, M.A.
Fachbereich Informationsbeschaffung und Wissensmanagement
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