26.01.2015

Heilpotenzial der Arnika bei Schlaganfall und Multipler Sklerose

Dr. Johannes Wilkens über den Stand der Forschung
Die Arnika, im Volksmund auch Wolfsblume oder Bergwohlverleih genannt, wird auf vielfache Weise medizinisch genutzt. Sowohl die konventionelle Medizin, als auch die Phytotherapie, Homöopathie und Anthroposophie kennen die Pflanze als Heilmittel.

Arnika ordnet verletztes Gewebe und kann so dabei helfen, Entzündungen zu hemmen. Das macht sie zum Beispiel wertvoll bei Prellungen, Zerrungen und Muskelkater. Aber es gibt noch weitere Anwendungsgebiete, wie Dr. Johannes Wilkens, Ärztlicher Direktor der Alexander von Humboldt Klinik und aktiv in der Mitgliederversammlung von Natur und Medizin e.V., im Video erläutert.

Interessant könnte Arnika bei inneren Blutungen und Multipler Sklerose sein. So gibt es positive Erfahrungen von einem Schlaganfall-Patienten mit dem entsprechenden homöopathischen Mittel und auch eine MS-Patientin berichtet von der Linderung der Beschwerden. Dr. Wilkens wünscht sich, dass die 140 Wirkstoffe der Arnika weiter ergründet werden, um das vollständige Heilpotenzial der Pflanze offenzulegen. Möglich ist dies nur durch professionelle Forschung, wie sie die Karl und Veronica Carstens-Stiftung ermöglicht, so Dr. Henning Albrecht, Mitglied des Vorstands.


(Film: TV Oberfranken)
 
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