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Homöopathie in der DDR

Hans-Walz-Förderpreis geht an Dr. Anne Nierade
Der mit 1.500 Euro dotierte Hans-Walz-Förderpreis für Arbeiten zur Homöopathiegeschichte geht 2011 an Dr. Anne Nierade aus Meissen. Das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung vergibt den international ausgelobten Preis seit 2003. Ziel ist es, die Forschung zur Homöopathiegeschichte außerhalb des Instituts zu fördern und herausragende Arbeiten auf diesem Gebiet zu würdigen. 

Institut für Geschichte der Medizin
Das 1980 eingerichtete Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung (IGM) mit Sitz in Stuttgart ist das einzige außeruniversitäre medizinhistorische Forschungsinstitut in Deutschland. Forschungsschwerpunkte sind die Sozialgeschichte der Medizin und die Geschichte der Homöopathie. Zum IGM gehören eine Forschungsbibliothek mit mehr als 45.000 Bänden und ein Homöopathiearchiv, das u.a. den Nachlass von Samuel Hahnemann sowie die Überlieferung internationaler und nationaler Organisationen von Homöopathen aufbewahrt.

Die Preisträgerin Dr. Anne Nierade analysierte in ihrer Arbeit die Geschichte der Homöopathie in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR (1945-1989). Die studierte Humanmedizinerin ist seit 2003 in eigener Praxis tätig. Finanziert wird der Preis aus Mitteln der Hans-Walz-Stiftung, die seit 1985 als unselbständige Stiftung unter dem Dach der Robert Bosch Stiftung geführt wird. Hans Walz (1883-1974) war enger Mitarbeiter von Robert Bosch d. Ä. und langjähriger Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH sowie Aufsichtsratsmitglied der Stuttgarter Homöopathischen Krankenhaus GmbH. Er hat sich zeitlebens beruflich und persönlich für die Homöopathie eingesetzt.

Im Jahr 2007 hatte Dr. Birgit Lochbrunner, ehemalige Sprecherin des Wilseder Forums und mittlerweile in der Mitgliederversammlung von Natur und Medizin, den Förderpreis mit einer Arbeit zu Hahnemanns Chinarindenversuch gewonnen.
 
 
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