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10.12.2015

Hans-Walz-Förderpreises an Jethro Hernandez Berrones verliehen

Auszeichnung für Arbeiten zur Homöopathiegeschichte
Am 27. November 2015 verlieh das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung den Hans-Walz-Förderpreis. Der Hans-Walz-Förderpreis für Arbeiten zur Homöopathiegeschichte wird international ausgelobt. Er dient dem Ziel, die Forschung zur Homöopathiegeschichte außerhalb des Instituts für Geschichte der Medizin zu fördern und herausragende Arbeiten auf diesem Gebiet zu würdigen.

Der mit 1.500 Euro dotierte Preis wurde dieses Jahr an Jethro Hernandez Berrones verliehen. Er ist Assistant Professor an der Southwestern University in Georgetown, Texas. 2003 erwarb er zunächst einen Bachelor of Sciences in Biologie an der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM) in Mexico City; an der gleichen Universität folgte dann ein Master in Philosophy of Science. An der University of California, San Francisco, schloss er das Studium der "History of Health Sciences" mit der vorliegenden Dissertation (Ph.D.) ab. Die prämierte Arbeit mit dem Titel "Medicine in Revolution: Homeopathy and the Regulation of the Medical Profession in Mexico, 1853-1942" wurde dort von Prof. Dr. Dorothy Porter betreut.

Eine lobende Erwähnung ihrer Dissertation fand und als Gast geladen war Frau Dr. Stefanie Jahn aus Hamburg. Ihre Arbeit beschreibt ausführlich die "Spanische Grippe" und Homöopathie, Die Behandlung der Pandemie im internationalen Vergleich. Das Buch ist in der Institutsreihe Quellen und Studien zur Homöopathiegeschichte, Band 21 im KVC Verlag 2015 erschienen.

Finanziert wird der Preis aus Mitteln der Hans-Walz-Stiftung, die seit 1985 als unselbständige Stiftung unter dem Dach der Robert Bosch Stiftung geführt wird. Hans Walz (1883-1974) war enger Mitarbeiter von Robert Bosch d. Ä. und langjähriger Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH sowie Aufsichtsratsmitglied der Stuttgarter Homöopathischen Krankenhaus GmbH. Er hat sich zeitlebens beruflich und persönlich für die Homöopathie eingesetzt.

Auf dem Bild, von links nach rechts: Der Laudator, Dr. U. Fischer, der Geschäftsführer der Robert Bosch Stiftung, Prof. Dr. Rogall, der Preisträger Prof. Dr. Hernandez Berrones, Frau Dr. St. Jahn sowie Jury-Mitglieder, Prof. Dr. R. Jütte, Dr. B. Klapper, Prof. Dr. M. Dinges.
 
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In Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung veröffentlicht der KVC Verlag in dieser Reihe Quellen und Studien zur Homöopathie-Geschichte. [mehr]
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