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Die Heilkraft der Christrose

Eine Buchbesprechung
Die Verwendung der Christrose als Heilpflanze ist bereits im Altertum gut dokumentiert, schon Plinius der Ältere und Dioskurides schätzten die Heilkraft der zu Gattung der Nieswurze zählenden Pflanze bei Epilepsie, Geisteserkrankungen und zur Stärkung des Herzens. Später berichteten Paracelsus und Hippokrates über die genesende Wirkung der schwarzen Nieswurz. Auch heute noch wird die Wurzel der Christrose (Helleborus niger) in der Behandlung eines ganzen Spektrums von Erkrankungen verwendet. Wegen ihrer extremen Giftigkeit wird sie aber nur in starken Verdünnungen im Rahmen der Homöopathie und anthroposophischen Medizin genutzt. Schon Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, hob in seiner Auseinandersetzung mit der Heilkunde des Altertums und Mittelalters die außergewöhnliche Heilkraft der schwarzen Nieswurz hervor.

Potenzial in der Behandlung von Alterserkrankungen
Vor dem Hintergrund der Medizingeschichte und der Geschichten, die sich um die weißblühende Pflanze ranken, die unter anderem wegen ihrer Blütezeit um die Weihnachtszeit Christrose genannt wird, beleuchtet der an der geriatrischen Rehabilitationsklinik Alexander von Humboldt in Bad Steben wirkende Mediziner Dr. Johannes Wilkens in seinem Buch anhand zahlreicher Fallbeispiele und Erkenntnisse aus der Wissenschaft das nun wiederentdeckte Heilpotenzial der Christrose. Der erfahrene Arzt schätzt insbesondere die Möglichkeiten der Christrose in der Behandlung von Alterserkrankungen wie Morbus Alzheimer und Demenz.

Die Heilkraft der ChristroseHeilpflanze wohl effektiv bei Krebs
Das neuerwachte Interesse an der Christrose ist einer Reihe von Zellversuchen an der Berliner Charité zu verdanken, die gezeigt haben, dass die Wurzel der Heilpflanze höchst effektiv in der Bekämpfung von Krebszellen ist. Der Autor fand die hoffnungsvolle Tendenz aus der experimentellen Forschung in einer Reihe von erfolgreichen Erfahrungen mit Krebspatienten in der Praxis bestätigt, bei denen unter der Behandlung mit einem Christrosen-Präparat, teils in Kombination mit Misteltherapie, ein dauerhafter Rückgang der Tumoren erreicht werden konnte, So berichtet Dr. Wilkens von einer Kasuistik aus der eigenen Praxis: Der Hirntumor eines vierjährigen Jungen hatte sich unter Behandlung mit einem Christrose-Medikament vollständig zurückgebildet. Auch in der Nachbehandlung von Schlaganfallpatienten erwies sich die Christrose als sehr effektiv.

Fallbeschreibungen sorgen für praktischen Bezug
Dieser Fall aus der Praxis reiht sich in dem Buch in eine ganze Sammlung von Fallbeschreibungen ein, im Zuge derer die Christrose in homöopathischer oder aber anthroposophischer Anwendung Erfolge bei Erkrankungen wie Epilepsie, ADS/ADHS, Gelenkerkrankungen, psychischen Erkrankungen, Demenz, Morbus Parkinson und weiteren schweren Erkrankungen zu verzeichnen hat. Ein umfangreiches Kapitel widmet sich letztendlich dem Einsatz der Christrose als Heilpflanze in der Krebsheilkunde.

Christrose gehört stärker in den Fokus der Wissenschaft!
Dr. Johannes Wilkens hat es sich zum Anliegen gemacht, den Wissensschatz der alten Ärzte vergangener Zeiten zu heben und ihn für die schweren Erkrankungen unseres Jahrhunderts nutzbar zu machen. Das ist ihm in der Vergangenheit bereits mit seiner Pionierarbeit zur Misteltherapie in der Krebsbehandlung gelungen.

Nun setzt er große Hoffnung in die Heilwirkung der Christrose bei altersbedingten Erkrankungen, aber auch Krebs. Man darf auf seine Behandlungsergebnisse aus der Klinik und Praxis gespannt sein und hoffen, dass auch die Forschung sich des Themas "Christrose" weiter annimmt.
 
Literatur
  1. Wilkens J. Die Heilkraft der Christrose. Aarau u. München: AT Verlag, 2014. ISBN 978-3-03800-831-6 > Abstract
 
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